Agent Einstellungen
Legt fest, wie der Agent im Netzwerk erreichbar ist (Ports der Weboberfläche), welche Netzwerkkarte er nutzt und wie er sich am Server meldet. Änderungen im Bearbeitungsmodus sind gelb umrandet — ohne Klick auf „Speichern“ werden sie nicht aktiv.
- FeldAgentnameBeispiel / StandardSimpleClicks Agent KölnErklärungAnzeigename, unter dem sich der Agent am KFS-Server meldet — erscheint in Server-Übersichten und in Logs.
- FeldHTTP aktiviert / HTTP PortBeispiel / Standard✓ / 80ErklärungUnverschlüsselter Zugriff auf die Weboberfläche. Für den Betrieb im internen Netz ausreichend, sollte für Zugriffe aus dem Internet abgeschaltet werden.
- FeldHTTPS aktiviert / HTTPS PortBeispiel / Standard✓ / 443ErklärungVerschlüsselter Zugriff — Pflicht, sobald der Agent aus dem Internet erreichbar ist. Nutzt das Zertifikat aus dem nächsten Bereich.
- FeldHTTPS-RedirectBeispiel / StandardausErklärungWenn aktiv, werden HTTP-Anfragen automatisch auf die HTTPS-URL umgeleitet — praktisch, sobald HTTPS läuft.
- FeldInterfaceBeispiel / Standardens6 (nur Info)ErklärungZeigt den Namen der aktiven Netzwerkkarte. Wird vom Betriebssystem übernommen und kann nicht bearbeitet werden.
- FeldMACBeispiel / Standard02:01:15:8F:C8:8F (nur Info)ErklärungDie MAC-Adresse dieser Netzwerkkarte — an sie ist die Lizenz gebunden.
- FeldDHCP aktiviertBeispiel / StandardausErklärungWenn aktiv, holt der Agent seine IP automatisch vom DHCP-Server. Für Server empfohlen: aus (feste IP).
- FeldIP-Adresse / Netmask / GatewayBeispiel / Standard192.168.10.20 / 255.255.255.0 / 192.168.10.1ErklärungStatische Netzwerkkonfiguration. Nur relevant, wenn DHCP deaktiviert ist.
- FeldDNS ServerBeispiel / Standardz. B. 192.168.10.1, 8.8.8.8ErklärungNamensauflösung. Ohne funktionierenden DNS scheitern Updates, Lizenzprüfung und E-Mail-Versand.
- FeldDHCP ServerBeispiel / Standard192.168.10.1 (nur Info)ErklärungAnzeige des zuletzt genutzten DHCP-Servers, wenn DHCP aktiv war.
- FeldHostnameBeispiel / Standardagent-koelnErklärungDer vom Agent gemeldete Rechnername. Erscheint u. a. in selbstsignierten Zertifikaten.
- FeldAgent Daemon aktiviertBeispiel / Standard✓ErklärungAktiviert den Hintergrunddienst, der Scans, Zähler- und Statusabfragen ausführt. Ohne diesen Dienst passiert im Agent nichts Automatisches.
| Feld | Beispiel / Standard | Erklärung |
|---|---|---|
| Agentname | SimpleClicks Agent Köln | Anzeigename, unter dem sich der Agent am KFS-Server meldet — erscheint in Server-Übersichten und in Logs. |
| HTTP aktiviert / HTTP Port | ✓ / 80 | Unverschlüsselter Zugriff auf die Weboberfläche. Für den Betrieb im internen Netz ausreichend, sollte für Zugriffe aus dem Internet abgeschaltet werden. |
| HTTPS aktiviert / HTTPS Port | ✓ / 443 | Verschlüsselter Zugriff — Pflicht, sobald der Agent aus dem Internet erreichbar ist. Nutzt das Zertifikat aus dem nächsten Bereich. |
| HTTPS-Redirect | aus | Wenn aktiv, werden HTTP-Anfragen automatisch auf die HTTPS-URL umgeleitet — praktisch, sobald HTTPS läuft. |
| Interface | ens6 (nur Info) | Zeigt den Namen der aktiven Netzwerkkarte. Wird vom Betriebssystem übernommen und kann nicht bearbeitet werden. |
| MAC | 02:01:15:8F:C8:8F (nur Info) | Die MAC-Adresse dieser Netzwerkkarte — an sie ist die Lizenz gebunden. |
| DHCP aktiviert | aus | Wenn aktiv, holt der Agent seine IP automatisch vom DHCP-Server. Für Server empfohlen: aus (feste IP). |
| IP-Adresse / Netmask / Gateway | 192.168.10.20 / 255.255.255.0 / 192.168.10.1 | Statische Netzwerkkonfiguration. Nur relevant, wenn DHCP deaktiviert ist. |
| DNS Server | z. B. 192.168.10.1, 8.8.8.8 | Namensauflösung. Ohne funktionierenden DNS scheitern Updates, Lizenzprüfung und E-Mail-Versand. |
| DHCP Server | 192.168.10.1 (nur Info) | Anzeige des zuletzt genutzten DHCP-Servers, wenn DHCP aktiv war. |
| Hostname | agent-koeln | Der vom Agent gemeldete Rechnername. Erscheint u. a. in selbstsignierten Zertifikaten. |
| Agent Daemon aktiviert | ✓ | Aktiviert den Hintergrunddienst, der Scans, Zähler- und Statusabfragen ausführt. Ohne diesen Dienst passiert im Agent nichts Automatisches. |
Verwaltet das TLS-Zertifikat, mit dem der Agent seine HTTPS-Verbindungen absichert. Ein Zertifikat ist zwingend nötig, sobald der Agent unter einem eigenen Hostnamen oder aus dem Internet erreichbar sein soll — sonst warnen Browser vor der Verbindung.
- ElementExtra DNS NamenZweckZusätzliche Hostnamen, unter denen der Agent erreichbar ist.BedienungEin Name pro Zeile, z. B. agent.kunde.de. Ohne Eintrag akzeptiert der Browser nur den unter Hostname eingetragenen Namen.
- ElementExtra IP AdressenZweckZusätzliche IPs, unter denen der Agent erreichbar ist.BedienungWichtig für externe NAT-Adressen oder wenn direkt per IP zugegriffen wird.
- Element„Upload PKCS12 Zertifikat“ZweckEin vorhandenes Zertifikat einspielen.BedienungDatei-Dialog. Format .p12 / .pfx inkl. privatem Schlüssel. Nach dem Upload sofort aktiv — kein Neustart nötig.
- Element„Neues Zertifikat generieren“ZweckSelbstsigniertes Zertifikat erzeugen.BedienungNimmt Hostname, DNS-Namen und IPs aus den Feldern oben auf. Danach empfohlen: Backend neu starten und Browser-Cache leeren.
- ElementAktuelles Zertifikat (Anzeige)ZweckAussteller, Fingerprint und Gültigkeit des aktiven Zertifikats.BedienungKontrollieren Sie hier, welches Zertifikat gerade tatsächlich läuft.
| Element | Zweck | Bedienung |
|---|---|---|
| Extra DNS Namen | Zusätzliche Hostnamen, unter denen der Agent erreichbar ist. | Ein Name pro Zeile, z. B. agent.kunde.de. Ohne Eintrag akzeptiert der Browser nur den unter Hostname eingetragenen Namen. |
| Extra IP Adressen | Zusätzliche IPs, unter denen der Agent erreichbar ist. | Wichtig für externe NAT-Adressen oder wenn direkt per IP zugegriffen wird. |
| „Upload PKCS12 Zertifikat“ | Ein vorhandenes Zertifikat einspielen. | Datei-Dialog. Format .p12 / .pfx inkl. privatem Schlüssel. Nach dem Upload sofort aktiv — kein Neustart nötig. |
| „Neues Zertifikat generieren“ | Selbstsigniertes Zertifikat erzeugen. | Nimmt Hostname, DNS-Namen und IPs aus den Feldern oben auf. Danach empfohlen: Backend neu starten und Browser-Cache leeren. |
| Aktuelles Zertifikat (Anzeige) | Aussteller, Fingerprint und Gültigkeit des aktiven Zertifikats. | Kontrollieren Sie hier, welches Zertifikat gerade tatsächlich läuft. |
Wählt die Datenbank, in der der Agent seine Daten (Maschinen, Zählerstände, Konfiguration, Bestell-Historie) ablegt. Für kleine bis mittlere Installationen reicht die eingebettete HSQL-Datenbank. Für große Installationen mit vielen Geräten empfiehlt sich MySQL oder MSSQL. Vor jedem Wechsel unbedingt „Datenbankverbindung testen“ — nur bei „OK“ speichern und migrieren.
- FeldDatenbanktreiberStandard / Beispielembedded HSQL DbErklärungAuswahl der Datenbank-Engine: embedded HSQL Db, MySQL, PostgreSQL, MSSQL.
- FeldCompact on StartStandard / BeispielausErklärungRäumt die HSQL-Datenbank beim Start auf (verringert Dateigröße). Nur für die eingebettete HSQL-DB relevant.
- FeldCompact on StopStandard / BeispielausErklärungRäumt beim Beenden auf. Verlängert den Stopp-Vorgang.
- FeldDefrag on StartStandard / BeispielausErklärungDefragmentiert die HSQL-Datei beim Start.
- FeldDatenpfadStandard / Beispiel/usr/local/simpleclicks/dbErklärungSpeicherort der eingebetteten Datenbank — nur bei HSQL.
- FeldServer / PortStandard / Beispieldb.firma.de:3306 (MySQL)ErklärungZielserver und Port bei MySQL/PostgreSQL/MSSQL.
- FeldSchema / DatenbankStandard / BeispielsimpleclicksErklärungName des Schemas auf dem externen Server. Muss vorab durch den DB-Administrator angelegt sein.
- FeldLogin / PasswortStandard / Beispielsa / •••ErklärungZugangsdaten für die Datenbank.
- Feld„Datenbankverbindung testen“Standard / Beispiel—ErklärungPrüft Erreichbarkeit, Login und Rechte. Immer vor dem Speichern klicken.
- Feld„Datenbank migrieren“Standard / Beispiel—ErklärungÜberträgt den aktuellen Datenbestand in die neu konfigurierte Datenbank. Vorher Backup erstellen — die Migration kann bei großen Installationen dauern.
| Feld | Standard / Beispiel | Erklärung |
|---|---|---|
| Datenbanktreiber | embedded HSQL Db | Auswahl der Datenbank-Engine: embedded HSQL Db, MySQL, PostgreSQL, MSSQL. |
| Compact on Start | aus | Räumt die HSQL-Datenbank beim Start auf (verringert Dateigröße). Nur für die eingebettete HSQL-DB relevant. |
| Compact on Stop | aus | Räumt beim Beenden auf. Verlängert den Stopp-Vorgang. |
| Defrag on Start | aus | Defragmentiert die HSQL-Datei beim Start. |
| Datenpfad | /usr/local/simpleclicks/db | Speicherort der eingebetteten Datenbank — nur bei HSQL. |
| Server / Port | db.firma.de:3306 (MySQL) | Zielserver und Port bei MySQL/PostgreSQL/MSSQL. |
| Schema / Datenbank | simpleclicks | Name des Schemas auf dem externen Server. Muss vorab durch den DB-Administrator angelegt sein. |
| Login / Passwort | sa / ••• | Zugangsdaten für die Datenbank. |
| „Datenbankverbindung testen“ | — | Prüft Erreichbarkeit, Login und Rechte. Immer vor dem Speichern klicken. |
| „Datenbank migrieren“ | — | Überträgt den aktuellen Datenbestand in die neu konfigurierte Datenbank. Vorher Backup erstellen — die Migration kann bei großen Installationen dauern. |
Wird nur benötigt, wenn der Agent nicht direkt ins Internet darf, sondern über einen Firmen-Proxy gehen muss. Betrifft alle ausgehenden Verbindungen: Updates, Modelldefinitionen, Lizenzprüfung sowie den „Server-Sync“ zum KFS-Server.
- FeldSystem Proxy verwendenBeispielausErklärungSchaltet den Proxy für alle ausgehenden Verbindungen des Agent an. Ohne Häkchen werden die anderen Felder ignoriert.
- FeldProxy ServerBeispielproxy.firma.deErklärungHostname oder IP des Proxys.
- FeldProxy PortBeispiel8080ErklärungPort, auf dem der Proxy Anfragen entgegennimmt (typisch 3128 oder 8080).
- FeldProxy Login / PasswortBeispieluser / •••ErklärungNur ausfüllen, wenn der Proxy eine Authentifizierung verlangt.
- FeldSSL-TunnelBeispielausErklärungZwingt HTTPS-Verbindungen durch einen „CONNECT“-Tunnel. Aktivieren, wenn der Proxy sonst TLS-Verbindungen aufbricht.
| Feld | Beispiel | Erklärung |
|---|---|---|
| System Proxy verwenden | aus | Schaltet den Proxy für alle ausgehenden Verbindungen des Agent an. Ohne Häkchen werden die anderen Felder ignoriert. |
| Proxy Server | proxy.firma.de | Hostname oder IP des Proxys. |
| Proxy Port | 8080 | Port, auf dem der Proxy Anfragen entgegennimmt (typisch 3128 oder 8080). |
| Proxy Login / Passwort | user / ••• | Nur ausfüllen, wenn der Proxy eine Authentifizierung verlangt. |
| SSL-Tunnel | aus | Zwingt HTTPS-Verbindungen durch einen „CONNECT“-Tunnel. Aktivieren, wenn der Proxy sonst TLS-Verbindungen aufbricht. |
Steuert, ob der Agent, seine Modelldefinitionen und Lizenzschlüssel automatisch aktualisiert werden. Die drei „prüfen“-Schaltflächen stoßen einen sofortigen Abgleich an, unabhängig vom automatischen Zeitplan.
- ElementAgent automatisch aktualisierenWirkungNeue Agent-Versionen werden im Hintergrund geladen und installiert. Ein Neustart des Dienstes gehört dazu.EmpfehlungAktivieren — sonst bleibt der Agent auf altem Stand und verliert Support-Ansprüche.
- ElementModelldefinitionen automatisch aktualisierenWirkungNeue Drucker-/MFP-Modelldateien werden nachgeladen.EmpfehlungAktivieren — Voraussetzung für die Erkennung neu erschienener Geräte.
- ElementLizenzschlüssel automatisch aktualisierenWirkungVerlängerte Lizenzen werden ohne manuelles Zutun übernommen.EmpfehlungAktivieren — verhindert Ausfälle unmittelbar nach einer Support-Verlängerung.
- Element„Agentupdate prüfen“WirkungSofortige Suche nach einer neuen Agent-Version und Installation, falls verfügbar.EmpfehlungNach Freigabe eines bekannten Releases oder bei Auffälligkeiten.
- Element„Modellupdate prüfen“WirkungSofortiger Abruf neuer Modelldefinitionen.EmpfehlungSinnvoll, wenn ein neu gefundenes Gerät nicht erkannt wird.
- Element„Lizenzschlüssel prüfen“WirkungSofortige Prüfung aller hinterlegten Lizenzen gegen den Aktivierungs-Server.EmpfehlungNach Einspielen einer neuen Lizenz oder bei Ablauf-Warnungen.
| Element | Wirkung | Empfehlung |
|---|---|---|
| Agent automatisch aktualisieren | Neue Agent-Versionen werden im Hintergrund geladen und installiert. Ein Neustart des Dienstes gehört dazu. | Aktivieren — sonst bleibt der Agent auf altem Stand und verliert Support-Ansprüche. |
| Modelldefinitionen automatisch aktualisieren | Neue Drucker-/MFP-Modelldateien werden nachgeladen. | Aktivieren — Voraussetzung für die Erkennung neu erschienener Geräte. |
| Lizenzschlüssel automatisch aktualisieren | Verlängerte Lizenzen werden ohne manuelles Zutun übernommen. | Aktivieren — verhindert Ausfälle unmittelbar nach einer Support-Verlängerung. |
| „Agentupdate prüfen“ | Sofortige Suche nach einer neuen Agent-Version und Installation, falls verfügbar. | Nach Freigabe eines bekannten Releases oder bei Auffälligkeiten. |
| „Modellupdate prüfen“ | Sofortiger Abruf neuer Modelldefinitionen. | Sinnvoll, wenn ein neu gefundenes Gerät nicht erkannt wird. |
| „Lizenzschlüssel prüfen“ | Sofortige Prüfung aller hinterlegten Lizenzen gegen den Aktivierungs-Server. | Nach Einspielen einer neuen Lizenz oder bei Ablauf-Warnungen. |
Konfiguriert den SMTP-Server, über den der Agent Benachrichtigungen verschickt (VBM-Bestellungen, Fehler-Tickets, Zählerstands-Meldungen, Backup-Berichte). Ohne funktionierenden SMTP-Zugang gibt es keine automatischen Mails.
- FeldSMTP ServerBeispiel / Standardsmtp.firma.deErklärungAdresse des Postausgangs-Servers.
- FeldSMTP TransportBeispiel / StandardSMTP mit TLSErklärungVerbindungsart: „SMTP“ (unverschlüsselt), „SMTP SSL secured“ (Port 465), „SMTP with TLS“ / „SMTP with TLS SSL secured“ (STARTTLS auf Port 587) oder „Office365 SMTP/OAUTH2“ für moderne Microsoft-365-Tenants ohne SMTP-Basic-Auth.
- FeldSMTP PortBeispiel / Standard587ErklärungStandardwerte: 25 (unverschlüsselt), 465 (SSL), 587 (STARTTLS). Bei „Office365 OAUTH2“ von der Auswahl vorbelegt.
- FeldSMTP Benutzer / PasswortBeispiel / Standarduser@firma.de / •••ErklärungZugangsdaten für das SMTP-Konto. Bei OAUTH2-Betrieb entfällt das klassische Passwort — der Agent führt den OAuth-Login separat aus.
- FeldAuthentifizierenBeispiel / Standard✓ErklärungMuss aktiv sein, wenn der SMTP-Server eine Anmeldung verlangt (nahezu immer).
- FeldZertifikat vertrauenBeispiel / StandardausErklärungAkzeptiert auch selbstsignierte Zertifikate. Nur aktivieren, wenn der SMTP-Server bewusst ein internes Zertifikat nutzt.
- FeldAbsender AdresseBeispiel / Standardsimpleclicks@firma.deErklärungAls Absender sichtbare E-Mail-Adresse — muss vom SMTP-Server als Absender zugelassen sein.
- FeldAbsender NameBeispiel / StandardSimpleClicks AgentErklärungKlartext-Absender, den die Empfänger im Postfach sehen.
- FeldConnect TimeoutBeispiel / Standard5000 msErklärungMaximale Verbindungszeit. Bei langsamen oder überlasteten SMTP-Servern erhöhen.
- FeldDebug LoggingBeispiel / StandardausErklärungNur zur Fehlersuche aktivieren — schreibt den kompletten SMTP-Dialog in die Log-Datei und kann sensible Daten enthalten.
- Feld„Einstellungen testen“Beispiel / Standard—ErklärungVerschickt eine Test-Mail an die Absender-Adresse. Bei Fehlern erscheint eine Klartext-Meldung mit der Server-Antwort.
| Feld | Beispiel / Standard | Erklärung |
|---|---|---|
| SMTP Server | smtp.firma.de | Adresse des Postausgangs-Servers. |
| SMTP Transport | SMTP mit TLS | Verbindungsart: „SMTP“ (unverschlüsselt), „SMTP SSL secured“ (Port 465), „SMTP with TLS“ / „SMTP with TLS SSL secured“ (STARTTLS auf Port 587) oder „Office365 SMTP/OAUTH2“ für moderne Microsoft-365-Tenants ohne SMTP-Basic-Auth. |
| SMTP Port | 587 | Standardwerte: 25 (unverschlüsselt), 465 (SSL), 587 (STARTTLS). Bei „Office365 OAUTH2“ von der Auswahl vorbelegt. |
| SMTP Benutzer / Passwort | user@firma.de / ••• | Zugangsdaten für das SMTP-Konto. Bei OAUTH2-Betrieb entfällt das klassische Passwort — der Agent führt den OAuth-Login separat aus. |
| Authentifizieren | ✓ | Muss aktiv sein, wenn der SMTP-Server eine Anmeldung verlangt (nahezu immer). |
| Zertifikat vertrauen | aus | Akzeptiert auch selbstsignierte Zertifikate. Nur aktivieren, wenn der SMTP-Server bewusst ein internes Zertifikat nutzt. |
| Absender Adresse | simpleclicks@firma.de | Als Absender sichtbare E-Mail-Adresse — muss vom SMTP-Server als Absender zugelassen sein. |
| Absender Name | SimpleClicks Agent | Klartext-Absender, den die Empfänger im Postfach sehen. |
| Connect Timeout | 5000 ms | Maximale Verbindungszeit. Bei langsamen oder überlasteten SMTP-Servern erhöhen. |
| Debug Logging | aus | Nur zur Fehlersuche aktivieren — schreibt den kompletten SMTP-Dialog in die Log-Datei und kann sensible Daten enthalten. |
| „Einstellungen testen“ | — | Verschickt eine Test-Mail an die Absender-Adresse. Bei Fehlern erscheint eine Klartext-Meldung mit der Server-Antwort. |
Regelmäßiges Backup der Agent-Konfiguration und -Datenbank. Wird dringend empfohlen, damit ein Server-Ausfall keine Datenverluste bedeutet.
- ElementDatenbank-Backup erstellenWirkungSichert den kompletten Datenbestand (HSQL: die DB-Datei; MySQL/MSSQL: Dump).EmpfehlungAktivieren, sofern die Datenbank vom Agent aus gesichert werden soll. Bei externer DB kann alternativ das Standard-DB-Backup genutzt werden.
- ElementKonfigurations-Backup erstellenWirkungSichert die Agent-Konfiguration (INI- und XML-Dateien, Zertifikate).EmpfehlungImmer aktivieren — Wiederaufbau ohne diese Dateien ist aufwendig.
- ElementUNC Backup PfadWirkungFILE:////mnt/backup oder \\backup\simpleclicksEmpfehlungZielort. Lokal (FILE:), UNC (\\server\share), FTP, SFTP. Nur mit gültigem Zugriff — Test empfohlen.
- ElementLogin / PasswortWirkungbackup / •••EmpfehlungZugangsdaten für UNC, FTP oder SFTP. Bei lokalen Pfaden leer lassen.
- ElementSSHWirkungausEmpfehlungAktiviert SFTP über SSH. Muss zum gewählten Backup-Pfad passen.
- Elementmax archivierte BackupsWirkung5EmpfehlungAnzahl aufbewahrter Sicherungen — ältere werden automatisch gelöscht.
- Elementautomatische AusführungWirkungTäglichEmpfehlungZeitplan: „Aus“, „Täglich“, „Wöchentlich“ oder „Monatlich“. Empfehlung: Täglich, außerhalb der Geschäftszeit.
- Element„Backup erstellen“WirkungSofortige SicherungEmpfehlungVor größeren Änderungen (Update, DB-Migration, Zertifikatstausch) manuell auslösen.
| Element | Wirkung | Empfehlung |
|---|---|---|
| Datenbank-Backup erstellen | Sichert den kompletten Datenbestand (HSQL: die DB-Datei; MySQL/MSSQL: Dump). | Aktivieren, sofern die Datenbank vom Agent aus gesichert werden soll. Bei externer DB kann alternativ das Standard-DB-Backup genutzt werden. |
| Konfigurations-Backup erstellen | Sichert die Agent-Konfiguration (INI- und XML-Dateien, Zertifikate). | Immer aktivieren — Wiederaufbau ohne diese Dateien ist aufwendig. |
| UNC Backup Pfad | FILE:////mnt/backup oder \\backup\simpleclicks | Zielort. Lokal (FILE:), UNC (\\server\share), FTP, SFTP. Nur mit gültigem Zugriff — Test empfohlen. |
| Login / Passwort | backup / ••• | Zugangsdaten für UNC, FTP oder SFTP. Bei lokalen Pfaden leer lassen. |
| SSH | aus | Aktiviert SFTP über SSH. Muss zum gewählten Backup-Pfad passen. |
| max archivierte Backups | 5 | Anzahl aufbewahrter Sicherungen — ältere werden automatisch gelöscht. |
| automatische Ausführung | Täglich | Zeitplan: „Aus“, „Täglich“, „Wöchentlich“ oder „Monatlich“. Empfehlung: Täglich, außerhalb der Geschäftszeit. |
| „Backup erstellen“ | Sofortige Sicherung | Vor größeren Änderungen (Update, DB-Migration, Zertifikatstausch) manuell auslösen. |